Frühe Hilfen in Österreich

Frühe Hilfen haben in den letzten Jahren in Österreich stark an Relevanz gewonnen. Seit 2011 stehen für immer mehr  politische Verwaltungsbezirke regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke zur Verfügung. Mit dieser Website informiert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH.at) über den Aus- und Aufbau der regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke in Österreich, die fachlichen Grundlagen und den Wissensstand rund um das Thema Frühe Hilfen.

Regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke

Regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke

Im Jahr 2015 startete der Aufbau von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken in Österreich. Seit dem Frühjahr 2016 sind entsprechende Angebote in allen Bundesländern vorhanden, damit können rund die Hälfte der Jungfamilien und Geburten erreicht werden.

Sie sind nur mehr wenige Klicks von den regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken entfernt. Navigieren Sie mittels interaktiver Karte zu dem in Ihrem Lebensumfeld verfügbaren Netzwerk und nehmen Kontakt auf.

Frühe Hilfen in Bildern

Frühe Hilfen in Bildern

Im Rahmen des gemeinsam von fünf Gebietskrankenkassen und der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit umgesetzten Modellprojekts Frühe Hilfen, wurde eine Video entwickelt, das das Konzept von Frühen Hilfen veranschaulicht.

Das Video wurde nunmehr in Hinblick auf den aktuellen Stand der Umsetzung von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken in Österreich adaptiert und findet er sich im YouTube-Kanal des NZFH.at

Wozu Frühe-Hilfen-Netzwerke?

Wozu Frühe-Hilfen-Netzwerke?

Familien brauchen Unterstützung, damit sie ihren Kindern gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen bereitstellen können. Dies gilt insbesondere für Familien in belastenden Situationen. Hier setzen Frühe Hilfen an. Ein zentrales Element sind auf regionaler und lokaler Ebene etablierte Frühe-Hilfen-Netzwerke, die Eltern und Kinder in der frühen Kindheit unterstützen.

Jahresbericht 2017 der Falldokumentation FRÜDOK

Jahresbericht 2017 der Falldokumentation FRÜDOK

Der vorliegende Jahresbericht informiert über die Struktur der Frühen Hilfen in Österreich, stellt die FRÜDOK-Daten für das Jahr 2017 vor und vergleicht diese mit den Daten aus den Jahren 2015 und 2016.
Ergänzend werden Eckdaten aus dem Netzwerk Familie in Vorarlberg einbezogen, das ein eigenes Dokumentationssystem führt. Abgerundet wird der Bericht durch eine vertiefende Analyse der psychosozialen Gesundheit im Rahmen der Frühen Hilfen. Datenbasis sind alle Kontaktaufnahmen und Begleitungen, in deren Kontext bis zum 31. Dezember 2017 ein Kontakt zu einem regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerk hergestellt wurde.

 

Chancengerechtigkeit

Chancengerechtigkeit

Frühe Hilfen leisten einen wichtigen Beitrag zu sozialer und gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Die Kindheit gilt als die effektivste und effizienteste Lebensphase, um sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren.

Frühe Hilfen setzen in erster Linie auf aufsuchende und niederschwellige Tätigkeiten direkt in den vertrauten Lebenswelten, um vor allem sozial benachteiligte Familien zu erreichen und zu stärken, ohne sie als solche zu stigmatisieren.

Positionspapier Flüchtlingsfamilien

Positionspapier Flüchtlingsfamilien

Seit Herbst 2015 sahen sich die Frühe-Hilfen-Netzwerke zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob und in welchem Ausmaß auch Flüchtlingsfamilien begleitet werden könnten. Aus diesem Grund hat das NZFH.at in Zusammenarbeit mit Fachleuten ein Positionspapier zum Thema erarbeitet, das als Exkurse auch auf die spezifischen Aspekte „Kulturelle Unterschiede/Verständnis“, „Dolmetschen“ und „Trauma“ eingeht. Es hat empfehlenden Charakter und soll den regionalen Netzwerken als Unterstützung dienen.

Bild: APA/Hans Klaus Techt

Verschwiegenheit

Verschwiegenheit

In der praktischen Umsetzung von Frühen Hilfen zeigte sich der Bedarf nach mehr Klarheit in Hinblick auf Verschwiegenheit bzw. Schweigepflichten. Das NZFH.at erarbeitete daher in Abstimmung mit einigen Fachleuten und dem Bundesministerium für Familien und Jugend ein Fact Sheet, das hierbei Unterstützung bieten soll.

Ehrenamtlichkeit

Ehrenamtlichkeit

Um die Einbindung von Ehrenamtlichen im Kontext von Frühen Hilfen zu klären, wurde vom NZFH.at in Zusammenarbeit mit Fachleuten ein Positionspapier erarbeitet. Es hat empfehlenden Charakter und soll den regionalen Netzwerken als Unterstützung bei der Einbindung von Ehrenamtlichen dienen.

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www.fruehe-hilfen.at
Seite: https://www.fruehehilfen.at/de/Home.htm
Datum: 19.10.2018

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