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Nachlese: Österreichische Fachtagung 2021 zu Frühe Hilfen

Bild mit drei Fotos von Familien mit Baby und Kleinkinder

Bild mit Grafik und Text

Programmverlauf         ProgrammPfeilsymbol

Begrüßung

Die Veranstaltung wurde von Vertreterinnen und Vertretern der an der Umsetzung des Frühe-Hilfen-Programms beteiligten Institutionen eröffnet: für das Gesundheitsressort von Bundesminister Wolfgang Mückstein, für das Familienressort von Bundesministerin Susanne Raab, für die Bundesländerkonferenz von Landesrätin Annete Leja, für die SV-Träger von Karin Rumpelsberger und für die GÖG, an der das Nationale Zentrum Frühe Hilfen angesiedelt ist, von Sabine Haas. Alle Redner/innen verwiesen auf die erfreuliche Erfolgsbilanz von Frühen Hilfen und bedankten sich bei allen Personen, die an der Umsetzung beteiligt sind.

 

Bild zeigt männliche Person im Brustportrait

Grußbotschaft
von Bundesminister Dr. Wolfgang Mückstein

Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)

Foto: © Stefanie Freynschlag 

 

Bild zeigt weibliche Person im BrustportraitGrußbotschaft
von Bundesministerin MMag.a Dr.in Susanne Raab

Bundesministerin für Frauen und Integration (Bundeskanzleramt)

Foto: © Bundeskanzleramt Österreich 

 

Bild zeigt weibliche Person im BrustportraitGrußbotschaft
von Landesrätin Mag.a Annette Leja

Tiroler Gesundheitslandesrätin (Vorsitz der Bundesländerkonferenz)

Foto: © Land Tirol/Berger 


Bild zeigt weibliche Person im Brustportrait
Begrüßung
von Mag.a Dr.in PH Karin Rumpelsberger, BHC BA

Leiterin des Expertisezentrums Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health (ÖGK)

Foto: © ÖGCC 

 
Bild zeigt weibliche Person im Brustportrait

Begrüßung

von Dr.in Sabine Haas

Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen Österreich (GÖG)

 

 

Keynote: Familie im Wandel der Zeit

Bild mit weiblicher Person im Brustportrait

Désirée Waterstradt (Institut für Transdisziplinaritäre Sozialwissenschaft, PH Karlsruhe)  unternimmt mit ihrem Grundsatzreferat eine Zeitreise von 3000 Jahre Familiengeschichte - der vaterzentrierten Wirtschafts- und Lebensgemeinschaft des Hauses - bis zur kindzentrierten Familie von heute. Dabei wird deutlich, wie der gesellschaftliche Wandel die Familie laufend verändert.

 

In den letzten Jahrhunderten wuchs das Interesse am Kind, so dass zahlreiche Institutionen, Professionen und eine Konkurrenz ums Kind und „gute“ Kindheit entstanden. Heute ist die Sozialisation expertengeleitet, professionelle Maßstäbe wachsen und lassen die Erwartungen mit ansteigen – ob Bindung, Förderung, geschlechtsneutrale Erziehung, gesunde Ernährung oder Medienkompetenz. Es ist ein unerbittlicher Konkurrenzmechanismus ums Kind entstanden, der seit einigen Jahrzehnten wachsenden Druck zur Intensivierung von Elternschaft ausübt, zunächst auf Mütter und nun auch auf Väter.

Abstract

Präsentation

Vortrag Video

 

Frühe Hilfen für Roma-Familien

Melinda Tamás und Marion Weigl berichteten über die Ergebnisse des Projekts „Sasto Chavoripe - Soziale Inklusion von Roma durch Frühe Hilfen".

Abstract

Präsentation

Vortrag Video

 

Wieso es Frühe Hilfen braucht

Bericht einer begleiteten Familie:

Über eine Videoeinspielung erzählte eine Mutter von ihrer persönlichen Erfahrung mit den Frühen Hilfen.  Beim ersten telefonischen Kontakt im 1. Lockdown 2020 wurde ihr bereits durch die fachliche Unterstützung sehr geholfen, sie konnte von der Familienbegleitung  in den folgenden Monaten sehr viel profitieren. Mit ihrer Schilderung vermittelte sie eine hohe Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Familienbegleitung im täglichen Einsatz.

 

Auszüge (persönliche Statements) aus dem Video einer begleiteten Familie:
„Ich bin so dankbar, die Familienbegleiterin hat uns sehr geholfen – mit ihrer beruhigenden Art, sie hat aktiv zugehört, ich habe mich verstanden gefühlt, einfach die humane Unterstützung.“

„Ich möchte von Herzen auch anderen Familien die Frühen Hilfen empfehlen, weil es wortwörtlich Engel auf Rädern sind.“

 

Frühe Hilfen in Zeiten der Pandemie

Carina Marbler und Fiona Witt-Dörring (NZFH.at, GÖG) berichteten über den Status Quo der Familienbegleitung von Frühen Hilfen während der Pandemie 2020. Dabei gingen sie auf aktuelle Zahlen der Frühe-Hilfen-Dokumentation (FRÜDOK) ein und rundete ihren Vortrag mit den Ergebnissen einer Online-Befragung zu „Belastungen und Unterstützung der Familien während der Lockdown-Episoden" ab.

Abstract

Präsentation

Vortrag Video

FRÜDOK-Jahresbericht 2020 & Fact Sheets

 

Spotlights aus der Praxis der Frühen Hilfen

Insbesonders bezugnehmend auf das Pandemiejahr 2020 wurden von Vertreter/-innen der regionalen Frühe-Hilfen-Netzweke Einblicke in die Praxis der Frühen Hilfen gegeben. In 9 Räumen konnte zu jeweils einem Themenschwerpunkt ein reger Erfahrungsaustausch stattfinden, und über die im Zuge der Pandemie notwendigen Anpassungen der Angebote diskutiert werden.

Breakout Sessions (9 Räume / 9 Themen / 9 Länder)

Handout Burgenland
Handout Oberösterreich
Handout Niederösterreich

Handout Wien

 

Ausblick zur Zukunft der Frühen Hilfen

 

Bild zeigt weibliche Person im Brustportrait

Vortrag Video

von Dr.in Ines Stilling

Foto: © BKA / Andy Wenzl 

 

Ines Stilling war von  05.06.2019 – 07.01.2020 Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend im Bundeskanzleramt. Seit Juni 2020 ist sie Generalsekretärin im Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK).

 

Sie berichtete über die Wegbeschreitung zum weiteren Ausbau der Frühen Hilfen in Österreich. Ziel ist es, dass ab 2024 die Frühen Hilfen als Regelangebot finanziell und rechtlich verankert sind und flächendecken in ganz Österreich angeboten werden können.

 

Abschluss

Kathrin Gusenbauer ist als Freelance Illustrator and Graphic Recorder tätig, und hat den Programmverlauf der Frühe Hilfen - Fachtagung am 22. September 2021 live mit ihren Zeichnungen dokumentiert.

Video Visualisierung

Graphic Recording Sheet

 

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www.fruehe-hilfen.at
Seite: https://www.fruehehilfen.at/index.php?lang=de&pid=documentsevents&iNewsId=210&ccccontainer=1
Datum: 27.09.2023