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Frühe Hilfen als Länderbeispiel bei Technical Meeting der WHO

Die beim Technical Meeting präsentierten und 2018 publizierten Daten (http://www.euro.who.int/en/publications/abstracts/situation-of-child-and-adolescent-health-in-europe-2018) zeigen, dass die Situation in der Region sehr divers ist:

„The Region includes countries with the lowest infant and child mortality rates in the world, but mortality in countries with the highest rate for children under 5 years is up to 20 times higher than that in countries with the lowest rate. Every year, too many children in the Region die before the age of 5 – 52% of them in the first month of life.“ (http://www.euro.who.int/en/health-topics/Life-stages/child-and-adolescent-health).

 

Nicht nur innerhalb der Region auch innerhalb der einzelnen Länder besteht Handlungsbedarf um gesundheitliche Ungleichheit zu verringern. Das von WHO, UNICEF und der Weltbank in Kooperation mit vielen Netzwerken und Partnern erarbeitete Nurturing Care Framework (http://www.who.int/maternal_child_adolescent/documents/nurturing-care-early-childhood-development/en/) soll die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) bzw. der Ziele der Global Strategy on Women’s, Children’s and Adolescents’ Health und damit die Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit weltweit unterstützen. Denn viele der SDGs haben einen Einfluss auf die frühe Kindheit (über das Umfeld der Kinder) bzw. ist eine gute frühkindliche Entwicklung eine wesentliche Voraussetzung für die Erreichbarkeit etlicher SDGs.

 

Die Vision dieses Frameworks lautet daher:

„A world in which every child is able to develop their full potential and no child is left behind.“

Es dient nun auch als Ausgangsbasis für eine Adaptierung für die Europäische Region durch die WHO.

 

Das für Österreich entwickelte Grundmodell für Frühe Hilfen entspricht im Wesentlichen dem im Nurturing Care Framework beschriebenen Prinzip:

„All families need some support, but some families need all the support they can get“.

 

Es braucht Information und Bestärkung für alle Familien (universelles Angebot) sowie längerfristige und intensivere Unterstützung für manche Familien (zielgerichtetes bzw. indiziertes Angebot). Diese verschiedenen Ebenen müssen ineinander verzahnt sein und zusammenarbeiten, da sich auch die Familien - in Abhängigkeit von den zu verschiedenen Zeitpunkten bestehenden Herausforderungen - zwischen diesen Ebenen bewegen.

Gleichzeitig gilt, dass kein Sektor alleine für die frühkindliche Entwicklung verantwortlich sein kann, da sie so weitreichende Auswirkungen hat. Der Gesundheitsbereich eignet sich als Anlaufstelle für Familien rundum Geburt bzw. während der frühen Kindheit. Es braucht aber Unterstützung durch Aktivitäten in anderen Sektoren entsprechend eines Gesundheit-in-allen-Politikfeldern-Ansatzes.

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www.fruehe-hilfen.at
Seite: https://www.fruehehilfen.at/de/Service/Materialien/Tagungsdokumentationen/Fruehe-Hilfen-als-Laenderbeispiel-bei-Technical-Meeting-der-WHO.htm
Datum: 24.04.2019

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