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Literatur

 

Eickhorst/Röhrbein:
Beratung und Therapie mit Vätern

„Wir freuen uns, dass Sie da sind!“ Beratung und Therapie mit Vätern – das ist der Titel eines Buches, das von Andreas Eickhorst und Ansgar Röhrbein herausgegeben wurde und sich spezifisch mit der Zielgruppe Väter beschäftigt. Die Inhalte reichen von Vaterschaft heute über die Bedeutung der Haltung in der Arbeit mit Vätern bis zur spezifischen Betrachtung von Arbeit mit Vätern in unterschiedlichen Situationen und Kontexten, wo u.a. auch „Unterstützung von Vätern rund um die Geburt“ sowie die Arbeit mit Vätern im Kontext Früher Hilfen behandelt wird.

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Rettenbacher/Seiwald:
Chancen und Herausforderungen der Frühen Hilfen Vorarlberg
In Bezug auf die Arbeit mit geflüchteten Familien - aus der Perspektive professioneller Fachkräfte und ExpertInnen

Im Jahr 2015 waren weltweit über 60 Millionen Menschen auf der Flucht, was zu Versorgungsdefiziten in den Aufnahmeländern führte. Wenig beachtet wurde bisher auch die Versorgung und Unterstützung von geflüchteten Familien mit Kleinkindern. Das primäre Forschungsinteresse dieser Arbeit ist, zu eruieren, welche Aufgaben und Chancen Frühe Hilfen im Kontext der Arbeit mit Familien mit Fluchtgeschichte haben und inwiefern eine Adaptierung des Konzeptes notwendig ist. Ebenso zentral sind die Fragen nach der Rolle der Sozialen Arbeit sowie den Bedarfen der MitarbeiterInnen der Frühen Hilfen.

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Ursula Henzinger:
Bindung und Autonomie in der frühen Kindheit

Ursula Henzinger untersucht in diesem Buch das Wesen der frühen Eltern-Kind-Interaktion und macht die Ergebnisse dieser Untersuchung für die klinische und beratende Arbeit mit Eltern und Kleinkindern auf anschauliche Art nutzbar. Anhand von Beispielen humanethologischer Feldforschung in traditionalen Kulturen zeigt die Autorin im ersten Teil des Buches, wie tief elterliche Fürsorge im menschlichen Verhaltensrepertoire verankert ist. Vor dem Hintergrund der Bindungstheorie und ihrer Erweiterung durch das »Zürcher Modell« von Norbert Bischof erläutert Henzinger im zweiten Teil des Buches mithilfe eines reichen Schatzes konkreter Beschreibungen die Charakteristika spontanen frühkindlichen Sozialverhaltens.

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Karl Heinz Brisch (Hg.):
Bindung und Migration

Viele Kinder aus Migrantenfamilien wachsen in einem kulturellen und emotionalen Spannungsfeld auf. In den neuen Gesellschaften und Kulturen erleben sie Stress, Anpassungsdruck, Entbehrungen und manchmal aggressive Anfeindungen. Dadurch wird ihr Bindungssystem erschüttert und das Gefühl von Urvertrauen in Schutz durch liebevolle Menschen kann verloren gehen. Diese Erfahrungen können potentiell traumatisch verarbeitet werden und zu tiefgreifenden Bindungsunsicherheiten führen mit einem Gefühl von extremer Angst. International renommierte Fachleute und Forscher berichten aus ihren Erfahrungen und Studien und zeigen Wege für neue Entwicklungen auf.

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Datum: 21.08.2017

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