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Evaluation und Begleitforschung der Etablierung von
Frühen Hilfen in Österreich

Evaluation und Begleitforschung ermöglichen, von den Erfahrungen der regionalen Umsetzung von Frühe-Hilfen-Netzwerken sowie der Etablierung des NZFH.at zu lernen und Erkenntnisse zu Wirkungen und Nutzen der Frühen Hilfen zu gewinnen.

 

Partizipative Begleitforschung zu Frühen Hilfen

Anfang 2018 startete ein Kooperationsprojekt von NZFH.at, OÖGKK und Diakonie Spattstraße zur Erarbeitung und Testung eines Konzepts für zukünftige längerfristige Begleitforschung von Frühen Hilfen in Österreich.
Ziel des partizipativen Forschungsprojekts ist es, wertvolle Informationen für die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen zu gewinnen. Dazu wollen wir gemeinsam mit Familien Forschungsfragen diskutieren aber auch Methoden für die Einbindung der Familien erarbeiten und testen. Ende 2020 sollen ein getestetes Konzept für längerfristige partizipative Begleitforschung sowie erste Ergebnisse aus der Testphase vorliegen. Das Projekt wird vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger aus den Mitteln für die gemeinsamen Gesundheitsziele zum Rahmen-Pharmavertrag (eine Kooperation von österreichischer Pharmawirtschaft und Sozialversicherung) finanziert.

 

Konzept für Evaluation und Begleitforschung 2017 bis 2021

Evaluation und Begleitforschung im Zeitraum 2017 bis 2021 sollen auf den Ergebnissen der bisherigen Evaluationen aufbauen. Neben einer stärker auf eingeschränkte Fragestellungen konzentrierten Evaluation (siehe unten) soll dabei der Schwerpunkt auf Begleitforschung gelegt werden.

 

Die Begleitforschung soll vor allem in Kooperation mit Forschungsinstitutionen umgesetzt werden. Insofern ist die Schwerpunktsetzung abhängig vom Forschungsinteresse dieser Institutionen bzw. Wissenschaftler/innen und kann nur beschränkt durch das NZFH.at bestimmt werden. Das vorliegende Konzept möchte aber eine systematische Vorgehensweise in Hinblick auf jene Forschungsfragestellungen, die aus Sicht des NZFH.at zentral sind, unterstützen. Des Weiteren soll durch einen Gesamtüberblick auch sichergestellt werden, dass das Interventionsfeld Frühe Hilfen durch die Forschungsaktivitäten nicht überfordert wird.

Download

 Evaluations- und Begleitforschungskonzept    (pdf / 252 KB)


 

 

 

Eckpunkte der Evaluation 2018 bis 2021

Die Ergebnisse der Begleitevaluationen im Zeitraum 2015 bis Frühjahr 2017 machen die Notwendigkeit der Definition und Umsetzung von überregionalen Qualitätsanforderungen deutlich. In der aktuellen Umsetzungsphase wird nunmehr der Fokus der Evaluation auf den Qualitätsstandard für regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke gelegt, der im Zeitraum November 2017 bis November 2018 vom NZFH.at in enger Abstimmung mit den Frühe-Hilfen-Koordinator/inn/en der Bundesländer erarbeitet wird. Ziel ist es, sowohl den Prozess zur Festlegung und Abstimmung des Qualitätsstandards als auch in Folge die Umsetzung auf regionaler Ebene zu evaluieren.

 

In Fortsetzung der formativen Evaluation bis Frühjahr 2017 soll auch die Kooperation zwischen NZFH.at und der regionalen Ebene (v. a. regionale Netzwerke, Frühe-Hilfen-Koordination) weiterhin analysiert werden.

 

Die Evaluation wurde extern vergeben und wird im Zeitraum Frühjahr 2018 bis Frühjahr 2021 durchgeführt.

 

Eckpunkte der Evaluation 2015 bis 2017

Im Rahmen der Vorsorgemittel 2015/16 erfolgte in allen Bundesländern der Aus- bzw. Aufbau von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken im Einklang mit der im Rahmen eines Grundlagenprojekts entwickelten österreichischen Grundkonzeption. Begleitet wurde dies durch das an der GÖG angesiedelte Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH.at).

Um von den Erfahrungen der regionalen Umsetzung sowie der Etablierung des NZFH.at zu lernen wurde eine begleitende Evaluation durchgeführt. Die Evaluation wurde aus dem Bundesanteil der Vorsorgemittel 2015/16 und durch vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) sowie vom Sozialministerium (BMASK) bereitgestellte Mittel finanziert. Das NZFH.at war für die Organisation und Begleitung der Evaluation zuständig. Der Hauptteil der Evaluation wurde – in zwei Teilen – extern vergeben.

 

Die Ergebnisse der Evaluation im Zeitraum 2015 bis Frühjahr 2017 liegen vor:

Summative Evaluation, Endbericht
Begleit-Evaluation, Endbericht

Bei beiden Evaluationsteilen wurde spezifisch Fokus auf armuts- und ausgrenzungsgefährdete Familien gelegt.

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www.fruehe-hilfen.at
Seite: http://www.fruehehilfen.at/de/Nationales-Zentrum/Aktivitaeten/Evaluation-und-Begleitforschung.htm
Datum: 23.05.2018

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