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Kernelement: Familienbegleitung

Die Familienbegleitung ist ein Kernelement der regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke. Diese begleitet Familien in belastenden Situationen kontinuierlich und umfassend über einen längeren Zeitraum. Im Rahmen dieser Familien-begleitung wird der konkrete Bedarf an Unterstützungsleistungen identifiziert, organisiert und koordiniert.

 

Piktogramm: Kernelement Familienbegleitung

Basis der Unterstützung ist eine vertrauensvolle Beziehung
zwischen den Familien und der Bezugsperson. Darauf aufbauend
können Familienbegleiter/innen in geringem Ausmaß intervenieren (z.B.
Gesundheitskompetenz durch Information stärken, in spezifischen
Fragen beraten) und den Bedarf an spezifischen Unterstützungs-
leistungen klären
sowie zwischen den Dienstleistungsanbietern
und den Familien vermitteln.       

         

 

 

Generell sollen die Familienbegleitungen aufsuchend sein, d.h. in Form von Hausbesuchen oder Besuchen in Wohnortnähe. Sollten Familien keine Hausbesuche wünschen, so muss in Wohnortnähe ein alternativer Treffpunkt zur Verfügung stehen.


Die Familienbegleitung sollte von einer Bezugsperson übernommen werden, die über den gesamten Zeitraum für Beziehungskontinuität sorgen und somit eine Vertrauensbasis sicherstellen kann.


Das Hauptaugenmerk beim Erstkontakt liegt auf der Abklärung der familiären und persönlichen Situation der Schwangeren bzw. Mütter und deren Neugeborenen sowie der Identifizierung passender Unterstützungsangebote, wofür persönlicher Kontakt unbedingt notwendig ist. Die weitere Begleitung besteht sowohl aus persönlichen Kontakten in Form von Hausbesuchen oder aus der Begleitung der Familien zu Anbietern aus den Frühe-Hilfen-Netzwerken wie auch aus telefonischen Kontakten, je nach Erfordernis. Wichtig ist es, den Kontakt regelmäßig zu suchen und sowohl Frequenz als auch Gestaltung je nach Situation und Wunsch der Familien anzupassen.


Weitere Aufgabe der Familienbegleitung ist der fallbezogene Kontakt mit zuweisenden und leistungs-erbringenden Stellen. Dazu gehört die Rückmeldung an die Zuweiser/innen, ob die zugewiesenen Familien in eine Begleitung eingewilligt haben und ein Erstkontakt zustande gekommen ist. Die Organisation von konkreten Unterstützungsleistungen erfordert einen Kontakt mit Anbietern aus dem Frühe-Hilfen-Netzwerk zur Abklärung der Passgenauigkeit, Verfügbarkeit und allfälliger Finanzierungsmodalitäten zu Angeboten.

 

Ausführliche Erläuterungen zum Konzept Frühe Hilfen finden Sie im Bericht Frühe Hilfen - Eckpunkte eines „Idealmodells“ für Österreich

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www.fruehe-hilfen.at
Seite: http://www.fruehehilfen.at/de/Fruehe-Hilfen/Fruehe-Hilfen-Netzwerke/Familienbegleitung.htm
Datum: 21.08.2017

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